COLORATION & STRÄHNEN

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Die beliebtesten Strähnchen:

Low-Lights – dunkle Strähnchen

Ursprünglich galten Low-Lights, also dunkle Strähnchen, als die Lösung für graues Haar. Bereits vollständig weiße Partien wurden mit Strähnchen im Naturton durchzogen, um sie an die ursprüngliche Farbe anzupassen. Erst später erkannte man, dass dunklere Strähnchen auch auf pigmentiertem Haar prima aussehen. Sie setzen Kontraste, verleihen dem Haar Tiefe und lassen es voller wirken. “Dieser Effekt ist gerade in nordeuropäischen Ländern wie Deutschland hilfreich, in denen viele Menschen eher feines Haar mit einem leichten Aschton haben”  Wichtig ist, dass die Strähnchen einen kühlen Unterton haben: “Nach drei bis vier Wochen verwäscht sich die Farbe leicht und wird etwas wärmer – nimmt man ein warmes Braun, kann daraus plötzlich ein leichter Kupferton entstehen, den man überhaupt nicht haben wollte.” Blondinen steht daher ein klares hellbraun, zu Brünetten passt ein kühles mittel- oder dunkelbraun. Wichtig: Damit es schön natürlich aussieht, sollten die Strähnchen nicht mehr als zwei Nuancen von der Basisfarbe abweichen.

Red Lights – rote Strähnchen

Bei Brünetten und Schwarzhaarigen fielen Red Lights, also rote Strähnchen, häufig nicht so stark auf, da die Ausgangsfarbe zu dunkel ist: Um das zu ändern, werden jetzt Aufhellung und dauerhafte Färbung (Coloration) miteinander kombiniert – so können Friseure den Haarton bis zu fünf Nuancen anheben, gleichzeitig rote Pigmente ins Haar schleusen und so leuchtend rote Strähnen zaubern. Mittlerweile gibt es auch Produkte, mit denen das zu Hause geht. Der Farbton lässt sich damit zwar nur um maximal drei Nuancen aufhellen, das Ergebnis ist aber fast genauso schön. Da rote Farbpigmente besonders klein sind, lösen sie sich allerdings ziemlich schnell,  deshalb kann der Ton bereits nach etwa vier Wochen verblassen, bei strapaziertem Haar sogar noch schneller.  Alexa-Hairdesign Team  rät: “Um möglichst lange etwas von dem Look zu haben, sollte man spezielle Pflegeprodukte für coloriertes Haar benutzen. Sie bewahren die Farbe, versiegeln die Oberfläche, einige von ihnen enthalten sogar zusätzliche Pigmente” . Sollte die Farbe trotzdem früher verblassen, lässt sie sich mit einer Intensiv-Tönung auffrischen.

Freihand-Technik  Strähnchen

Diese Methode, bei der der Friseur die Farbe mit einem Pinsel oder einer speziellen Bürste direkt aufs Haar gibt, wird schon länger angewendet, ist zur Zeit aber wieder richtig angesagt – in New York. Ganz neu dabei ist die Zubereitung der Farbe: Vor dem Auftragen dickt der Friseur die Colorationsflüssigkeit mit einem Puder an, so dass eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Der Vorteil: Als Paste lässt sich die Farbe aufs Haar pinseln, ohne herunterzutropfen. Zudem kann man sie unterschiedlich dick auftragen und so eine Vielzahl von Ton-in-Ton-Schattierungen erzeugen, die sanft ineinander übergehen. “Mit dieser Technik kann der Friseur sein Form- und Farbgefühl direkt umsetzen und viel besser auf den individuellen Schnitt der Kundin eingehen”. Um einen richtig schönen Effekt zu erzielen, sollten die Haare bei dieser Methode mindestens 4 Zentimeter lang sein – im Gegensatz zu anderen Methoden muss der Ansatz aber erst nach zwei bis drei Monaten nachgefärbt werden: Weil die Farbmasse so unterschiedlich stark aufgetragen wird, entsteht kein harter Bruch.

 

Preis:

  • High Lights: ab 55,00 €  bis  58,00 €
  • Foliensträhnen: ab 45,00 €  bis 50,00 €
  • Oberkopf Foliensträhnen: ab 22,50 €  bis 25,50 €
  • Haubensträhnen: ab 25,00 €
  • Toupiersträhnen/ helle Spitzen: ab 20,00 €  bis  24,00 €
  • Färbung (Neu): ab 29,00 €  bis  34,00 €
  • Ansatzfärbung:  26,00 €
  • Intensivtönung: ab 22,00 € bis 25,00 €
  • Glanztönung: ab 12,00 € bis 15,00 €